Das Geheimrezept für Marketingmix und Umsetzung

Eigentlich findest du ja viele Marketing-Maßnahmen überzeugend…

Du kannst dich zwischen all den vielversprechenden Instrumenten überhaupt nicht entscheiden…

Am liebsten würdest du gleich ein ganzes Arsenal an „Marketing-Waffen“ auffahren.

RICHTIG!

Es gibt nicht nur das eine Instrument!

Auf den richtigen Mix kommt es an!

Wie du den richtigen „Marketing-Cocktail“ erstellst, zeige ich dir…

Was ist eigentlich ein Marketing-Mix?

Unter Marketing-Mix versteht man die möglichst optimale Kombination und Abstimmung von Marketing-Instrumenten.

Du legst fest, welches Marketing-Instrument welches Gewicht erhält. Dies selbstverständlich immer vor dem Hintergrund deines zur Verfügung stehende Budgets.

Die Art und Ausgestaltung der Instrumente leitet sich hauptsächlich von deiner Positionierung ab. Soll deine spektakuläre Show zum Markenzeichen werden, wirst du das nicht durch Anzünden von ein paar Wunderkerzen erreichen. Der Strategie-Stil beeinflusst maßgeblich die Intensität des Einsatzes der Instrumente. Eine Marktdurchdringung z.B. erfordert i.d.R. eine intensive Marktbearbeitung durch Marketing- und Vertriebsmaßnahmen, niedrige Preise, …

So strukturierst du deine Instrumente

Um nicht den Überblick zu verlieren, kannst du eine Komplexitäts-Reduktion und Strukturierung durch das Dominanz-Standard-Modell vornehmen.

Dabei werden Instrumente für ein Produkt oder Markt verschiedenen Kategorien zugeordnet und dadurch priorisiert.

Dominanz-Standard-Modell-Musik
Dominanz-Standard-Modell mit Beispielen

Dominierende Instrumente

  • Für den Markterfolg ausschlaggebend
  • Hohe Freiheit in der Ausgestaltung → Möglichkeit der Differenzierung zu Wettbewerbern ist groß
  • Hohe finanzielle, personelle, intellektuell-kreative „Investitionen“ nötig.

Standard Instrumente

  • Hohe Bedeutung für den Absatz, da sie ein „Muss“ sind
  • Müssen sich dem durch die Marktsituation bestimmten Standard anpassen
  • Wenig Freiheit in der Ausgestaltung

Komplementäre Instrumente

  • Zur Stützung der Wirkung der dominierenden Instrumente notwendig/zweckmäßig
  • Relative Freiheit in der Ausgestaltung

Marginale Instrumente

  • Praktisch bedeutungslos für Absatz

 

Der zeitliche Ablaufplan der Marketing-Maßnahmen ist ein weiterer wichtiger Faktor. Du solltest also schriftlich dokumentieren, wann du welches Instrument zum Einsatz bringen möchtest.

Wie geht es weiter?

WWWAAAASSSSS? Immer noch nicht fertig?

Im Prinzip schon.

Um aber keine Ressourcen zu verschwenden und langfristig Erfolg zu haben, solltest du deine Maßnahmen einer strengen Kontrolle unterziehen.

Welches Instrument bringt am meisten?

Welches gar nichts?

Und wie viel Ressourcen solltest du in die einzelnen Maßnahmen investieren?

Diese und weitere Fragen beantworte ich dir im 6. und – versprochen – letzten Teil.